Kleiner Turmfalke tapst durch Magdeburg: Polizei bringt Jungvogel in Sicherheit

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Magdeburg - Dieser kleine Ausflug war offenbar eine Nummer zu groß: Zwei Kriminalbeamte der Magdeburger Polizei haben am Freitagvormittag einen jungen Turmfalken in der Innenstadt gerettet.

Der Jungvogel konnte nicht wirklich fliegen und tapste über Gehweg und Straße.
Der Jungvogel konnte nicht wirklich fliegen und tapste über Gehweg und Straße.  © Polizeirevier Magdeburg

Die Beamten des Polizeireviers Magdeburg entdeckten den hilflosen Jungvogel in der Julius-Bremer-Straße. Der kleine Raubvogel lief dort orientierungslos über Gehweg und Straße, hieß es.

Wirklich fliegen wollte auch noch nicht funktionieren. Seine Startversuche endeten laut Polizei jeweils schon nach etwa 30 Zentimetern Höhe wieder auf dem Boden.

Für den Turmfalken wurde es dadurch zunehmend gefährlich. Radfahrer und Autofahrer übersahen den am Boden sitzenden Vogel immer wieder, sodass es beinahe zu Zusammenstößen kam.

VW-Fahrer mit mehr als 200 km/h auf Bundesstraße unterwegs
Polizeimeldungen VW-Fahrer mit mehr als 200 km/h auf Bundesstraße unterwegs

Da auch keine Elterntiere in der Nähe zu sehen waren, entschieden sich die Kriminalisten kurzerhand, den jungen Falken aufzugreifen. Der erschöpfte Vogel ließ sich ohne zusätzlichen Stress in Sicherheit bringen.

Über das nahegelegene Umweltamt wurde anschließend der Vogelhof in Loburg kontaktiert. Dort war man sofort bereit, den kleinen Patienten aufzunehmen und aufzupäppeln.

Tierfreunde der Polizei Magdeburg holten den Turmfalken aus der Gefahrenzone.
Tierfreunde der Polizei Magdeburg holten den Turmfalken aus der Gefahrenzone.  © Polizeirevier Magdeburg

Mitarbeiter des Umweltamtes brachten den jungen Turmfalken schließlich in die erfahrenen Hände der dortigen Vogelfreunde.

Titelfoto: Bildmontage: Polizeirevier Magdeburg

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