Knapp 800 Bewerber mehr für Polizeidienst in NRW

Düsseldorf - Bei der Polizei in NRW haben sich für das Ausbildungsjahr 2023 insgesamt 11.335 Bewerber gemeldet, knapp 800 mehr als für den Beginn in 2022.

Im vergangenen Jahr war für Bewerber unter anderem die bisherige Mindestgröße von 1,63 Meter aufgeweicht worden. (Archivbild)
Im vergangenen Jahr war für Bewerber unter anderem die bisherige Mindestgröße von 1,63 Meter aufgeweicht worden. (Archivbild)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Das geht aus einem Bericht an den Innenausschuss des Landtags hervor. Die Landesregierung hatte eine eigene Taskforce eingerichtet, um die Bewerberzahlen zu erhöhen. Die Zahl sagt aber noch nichts darüber aus, wie viele Bewerber am Ende tatsächlich für den Polizeidienst geeignet sind.

Im schwarz-grünen Koalitionsvertrag ist vorgesehen, dass jährlich 3000 Kommissaranwärter starten. Das wären 400 mehr als früher. Für den Start 2022 wurde das Ziel 3000 aber verfehlt, laut Innenministerium starteten letztlich 2670 Polizeischüler. Das sei dennoch ein Höchststand, hieß es.

Im vergangenen Jahr waren für Bewerber unter anderem die bisherige Mindestgröße von 1,63 Meter aufgeweicht und die Bewerbungsfrist um einige Wochen verlängert worden. Die Taskforce beschäftigt sich laut Innenministerium weiter unter anderem mit zielgerichteten Werbemaßnahmen.

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Der aktuell bereits in allen Berufsfeldern herrschende Mangel an Bewerberinnen und Bewerbern werde sich noch weiter verschärfen, so das Innenministerium in seinem Bericht an den Landtag.

2026 werde das Problem "seinen vorläufigen Höhepunkt finden", wenn wegen der Rückkehr von G8 zu G9 in NRW ein ganzer Abiturjahrgang ausfalle.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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