Dessau-Roßlau - Eine Anwohnerin in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) hat am frühen Samstagmorgen im Hausflur eines Mehrfamilienhauses einen blutenden Mann gefunden. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln und suchen Zeugen.
Der 38-Jährige wurde gegen 2.30 Uhr in der Pestalozzistraße gefunden. Seine Verletzungen waren lebensbedrohlich.
"Im Zuge der medizinischen Erstversorgung durch die Rettungskräfte wurden mehrere Verletzungen im Bereich des Oberkörpers des aus der Ukraine stammenden Mannes festgestellt", hieß es in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Sonntag.
Der Mann wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht und dort operiert.
Es ist unklar, was zuvor passiert ist. Die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes laufen.
Das ist bisher bekannt:
Bekannt ist, dass der 38-Jährige in der Nacht von Freitag zu Samstag zwischen 1 und 2 Uhr eine Bar in der Straße An der Fine in Dessau verlassen hat.
Danach ist er wohl folgenden Fußweg gelaufen: An der Fine –> rechts in die Johann-Meier-Straße abgebogen –> linksseitig vor der Tankstelle in die Lutzmannstraße eingebogen –> die Raguhner Straße querend der Friedhofstraße folgend –> rechtsseitig in die Radegaster Straße abgebogen –> am südlichen Ende der Radegaster Straße dem Weg zwischen "Grone Schule" und "Betreutes Wohnen Heideschule Dessau" folgend in die Pestalozzistraße rechts abgebogen.
Der 38-Jährige trug ein schwarzes T-Shirt mit weißem Aufdruck (Drachenmotiv), eine schwarze Weste, blaue Jeans und helle Schuhe. Er ist circa 1,80 Meter groß und hat dunkelblonde, kurze Haare, die an den Seiten kürzer sind.
Wer den Mann oder eine Personengruppe im beschriebenen Bereich gesehen hat, etwas beobachtet hat oder sonstige Hinweise hat, soll sich bei der Polizeiinspektion Dessau-Roßlau telefonisch unter 0340/6000-291 oder per Mail unter lfz.pi-de@polizei.sachsen-anhalt.de melden.