Leichenfund nach Gaststätten-Brand: Soko vermutet Kapitalverbrechen

Mannheim - Nach einem Brand in einer Gaststätte in der Mannheimer Innenstadt und dem Fund einer Leiche gibt es Hinweise auf ein Kapitalverbrechen.

In einer Mannheimer Kaffeebar wurde am Donnerstag eine Leiche gefunden.  © Rene Priebe/dpa

Eine Sonderkommission sei gegründet worden, sagte ein Polizeisprecher gegenüber der dpa. Weitere Details nannte er nicht und verwies auf eine Pressemitteilung im Laufe des Vormittags.

Die tote Person, bisherigen Erkenntnissen zufolge eine Frau, war in der vergangenen Nacht in dem völlig verqualmten Lokal entdeckt worden, das während des Ausbruchs des Brandes geschlossen war. In einer ergänzenden Mitteilung der Polizei hieß es, dass das Feuer gegen 2.45 Uhr im Quadrat G5 ausgebrochen war.

Die Berufsfeuerwehr Mannheim konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, stieß im Rahmen der Brandbekämpfung jedoch auf die leblose Person.

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Die Ursache des Feuers ist unklar. Angaben dazu, wie die Person zu Tode kam, gab es ebenfalls nicht. Auch zur genauen Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

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Während des Brandes wurden sowohl das betroffene Haus als auch das Nachbargebäude vorsorglich geräumt. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten zwischenzeitlich wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Derzeit sichert die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg vor Ort Spuren. Das Kriminalkommissariat Mannheim hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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