Bremen/Niederlande - Anderthalb Wochen ist es bereits her, dass ein 42-Jähriger in Bremen mit einer Schussverletzung aufgefunden worden war. Die Polizei hatte umgehend Fahndungsmaßnahmen nach möglichen Tätern eingeleitet. Jetzt meldeten die Beamten einen Erfolg.
Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, nahmen Zielfahnder mit Unterstützung der niederländischen Polizei den 28-jährigen mutmaßlichen Schützen am Dienstag in den Niederlanden fest.
Der Festnahme gingen intensive Ermittlungen und umfangreiche Fahndungsmaßnahmen voraus. Die Mordkommission durchsuchte unter anderem relevante Bereiche, befragte Zeugen und sicherte wichtige Beweismittel.
Deren Auswertung brachte die Ermittler schließlich auf die Spur des Tatverdächtigen – und führte sie bis zu seinem Aufenthaltsort in den Niederlanden.
Derzeit befindet sich der mutmaßliche Schütze noch in dem deutschen Nachbarland. Seine Überstellung nach Bremen soll allerdings schon bald stattfinden.
Trotz des Fahndungserfolgs ist der Fall für die Ermittler allerdings noch nicht abgeschlossen. Die Mordkommission arbeitet weiter mit Hochdruck. Im Mittelpunkt stehen unter anderem mögliche Hintergründe und Verbindungen des Tatverdächtigen zum Opfer. Auch die bereits sichergestellten Beweismittel werden weiterhin ausgewertet.
Als der 42-Jährige am 30. August mit einer Schussverletzung aufgefunden wurde, schwebte dieser zunächst in Lebensgefahr. Einige Zeit später hatte sich der Gesundheitszustand des Mannes jedoch wieder stabilisiert. Zuvor hatten Anrufer über den Notruf Schüsse in der Bremer Neustadt gemeldet.