Mann wird wegen zu schnellen Fahrens angehalten, doch dann gibt's eine dramatische Entwicklung

Von Marco Rauch

Köln - Ein mutmaßlicher Brandstifter ist in Köln wegen versuchten Mordes festgenommen worden - weil er zu schnell gefahren ist. 

Die Polizei hat in Köln einen 49-jährigen Mann festgenommen, der in Verdacht steht, seine eigene Wohnung in Brand gesetzt zu haben. (Symbolfoto)  © Michael Reichel/dpa

Nach der mutmaßlichen Brandstiftung in Köln-Porz am Sonntag war er zunächst flüchtig, wurde am Montag dann aber wegen überhöhter Geschwindigkeit am Steuer von Polizisten erwischt und vorläufig festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Seit Dienstag befindet sich der 49-Jährige in Untersuchungshaft.

Zum Brand kam es bereits in der Nacht zum Sonntag. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann seine eigene Wohnung mit Brandbeschleuniger und selbst gebauten Lunten angezündet hat.

Weil währenddessen seine Vermieterin mit ihrem Lebensgefährten in der Wohnung darüber schlief, stuft die Staatsanwaltschaft die Tat als versuchten Mord ein.

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"Das Paar, das mit dem 49-Jährigen unter anderem wegen Mietrückständen im Streit lebte, hatte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Verletzt wurde niemand", teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen laufen.

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