Tangermünde - Beim Tangermünder Burgfest stellte die Polizei am Samstagabend gleich mehrere Vergehen fest. Eines involvierte den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund (35).
Der AfD-Mann nahm als Privatperson gemeinsam mit seiner Familie an dem Fest in seinem Heimatort teil, als eine 61-jährige Deutsche ihn beleidigte.
Sie soll "Verpiss dich" gesagt, ihm vor die Füße gespuckt und den Mittelfinger gezeigt haben, teilte das Polizeirevier Stendal mit. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.
Am Abend kam es während des Feuerwerks zu einem weiteren Vergehen, melden die Beamten. Demnach zofften sich zwei Personengruppen aus bislang unbekanntem Grund.
Ein 18-jähriger Mann schoss dabei mehrfach mit einer Schreckschusspistole in die Luft und rannte anschließend davon. Da aber zahlreiche Polizeikräfte vor Ort präsent waren, konnte der Jugendliche schnell ausfindig gemacht werden.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand, auch blieben alle Anwesenden ruhig, sodass es zu keiner Massenpanik kam.
Die Waffe wurde vor Ort gefunden und sichergestellt. Der 18-Jährige musste mit aufs Polizeirevier, wo ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet wurde.