Zwönitz - Die Fahrweise eines 71-jährigen Transporter-Fahrers gefiel dem 40-jährigen Ford-Fahrer offenbar überhaupt nicht. Nach einem Überholmanöver bremste er den Mercedes-Transporter aus und ging auf den Fahrer los.
Der 40-Jährige war am Dienstagnachmittag gegen 15.40 Uhr auf der Grünhainer Straße in Richtung Zwönitz (Erzgebirge) unterwegs. Dort überholte er nach mehreren Versuchen den vorfahrenden Transporter.
Doch anstatt die Fahrt unbehelligt weiterzuführen, bremste der Ford-Fahrer sein Auto stark ab. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, musste der Transporter-Fahrer daraufhin ebenfalls stark bremsen und brachte sein Fahrzeug zum Stillstand.
Der 40-Jährige stieg aus und schlug den 71-Jährigen durch die geöffnete Seitenscheibe. Anschließend versuchte er, den älteren Mann aus dem Transporter zu ziehen. Doch dabei setzte sich der Mercedes in Bewegung und fuhr auf den Ford auf.
Der 71-Jährige wurde verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr und Körperverletzung
Wie sich herausstellte, befand sich zudem im Ford ein Säugling. Auch der kleine Junge wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand der Polizei blieb er zum Glück unverletzt.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens liegt derzeit noch nicht vor. Die Ermittlungen dauern noch an.
Der 40-jährige Iraker muss sich nun wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr und der Körperverletzung verantworten.