Not-OP nach Freigang: Kater "Leo" kehrt mit Schusswunde nach Hause zurück
Lörrach - Die Polizei in Lörrach bei Basel ermittelt aktuell in einem heftigen Fall von Tierquälerei. Ein unbekannter Täter hat dort mit einer Luftdruckwaffe auf einen Kater geschossen.
Wie die Polizei Freiburg am Mittwochnachmittag mitteilte, ereignete sich die Tat im Zeitraum zwischen vergangenem Mittwochmorgen (19. August, 7 Uhr) und Freitagabend (21. August, 23.20 Uhr). In dieser Zeit war der braun getigerte Freigänger-Kater "Leo", der in der Blauenstraße auf dem Bühl zu Hause ist, in der Nachbarschaft unterwegs.
Der Kater kehrte verletzt zu seinen Besitzern zurück. Ein Unbekannter hatte laut der Ermittler mit einer Luftdruckwaffe auf das Tier geschossen.
Bei einer Operation musste das sogenannte "Diabolo-Geschoss" aus dem Bein des Katers entfernt werden.
Die Spezialeinheit für Gewerbe und Umwelt der Polizei Freiburg hat den Fall übernommen und sucht nun nach Zeugen.
Da "Leo" laut seinen Besitzern normalerweise einen recht kleinen Aktionsradius von etwa 300 bis 400 Metern rund um sein Zuhause hat, dürfte sich die Tat in der näheren Umgebung der Blauenstraße ereignet haben.
Zeugen die im Tatzeitraum in Lörrach-Brombach verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den Schützen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07622 66698-64 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.
Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa
