Radarfalle auf der A2: Autofahrer fetzt mit 157 km/h durch die 60er-Zone
Burg - Am Freitag kontrollierte die Autobahnpolizei die Geschwindigkeit der Autofahrer auf der A2. Hierbei deckten die Beamten zahlreiche Verstöße auf.
In Fahrtrichtung Hannover auf Höhe von Burg (Sachsen-Anhalt) wurde aufgrund von Fahrbahnschäden die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert.
In etwa fünfeinhalb Stunden kontrollierten die Beamten über 6600 Autofahrer - 803 von ihnen waren zu schnell. Das bedeutet, dass rund 12 Prozent aller Autofahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung ignorierten, teilte die Polizeiinspektion Magdeburg mit.
Tages-Spitzenreiter war ein Autofahrer, der mit satten 157 km/h durch die 60er-Zone raste und somit 97 km/h zu schnell war.
Auf ihn wartet nun ein Bußgeld von 800 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.
Zudem waren 53 weitere Autofahrer mit 120 Sachen oder noch schneller unterwegs.
Auch auf sie warten nun Rechnungen von je 480 Euro, zwei Punkten in Flensburg und jeweils ein Monat Fahrverbot. Die entsprechenden Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet.
Titelfoto: Oliver Berg/dpa
