"Räuber im Rathaus": Polizisten protestieren gegen geplante Sparmaßnahmen

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Hamburg - "Räuber im Rathaus", "Was denn noch?" und "Gerechtigkeit" ist auf den Protestschildern der Mitglieder der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Hamburg zu lesen. Mehrere dutzend Beamte protestierten am Freitag gegen die geplanten Sparmaßnahmen des Senats.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Hamburg protestierte am Freitagnachmittag gegen die geplanten Sparmaßnahmen des Senats.
Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Hamburg protestierte am Freitagnachmittag gegen die geplanten Sparmaßnahmen des Senats.  © Lenthe-Medien

Die Demonstration fand parallel zu einer geplanten Sitzung des Haushaltsausschusses im Rathaus statt.

Ein Reporter vor Ort spricht von rund 100 Teilnehmenden.

Im Mittelpunkt stand dabei der Sparkurs des Hamburger Senats, der auch bei der Polizei durchgreifen soll.

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Die Beamten demonstrierten unter anderem gegen eine geplante 41-Stunden-Woche, Personalmangel sowie die weiteren Streichungen von Stellen.

Daneben umfassen die Sparmaßnahmen außerdem kostspielige Einsatztätigkeiten wie die Reiterstaffel, die bis Ende 2027 abgeschafft werden soll, und die beiden mittlerweile 20 Jahre alten Hubschrauber "Libelle 1" und "Libelle 2".

Auch diese sollen schon bald ihren Dienst einstellen und von Drohnen ersetzt werden.

Der DPolG-Landesvorsitzende Thomas Jungfer kritisierte bereits im Vorfeld scharf: "Die Erhöhung der Wochenarbeitszeit ohne finanziellen Ausgleich ist politisch organisierter Diebstahl - was denn sonst?" Der Beamte sprach zudem wörtlich von "Räubern, die im Rathaus sitzen".

Titelfoto: Lenthe-Medien

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