Reisender will Handy bei der Deutschen Bahn abholen, dann eskaliert die Lage
Regensburg - Ein betrunkener Reisender hat am Hauptbahnhof Regensburg Bahnmitarbeiter beleidigt und verletzt.
Mitarbeiter der Deutschen Bahn alarmierten die Bundespolizei am Montag gegen 14 Uhr, weil an einem Service-Point ein Streit eskalierte.
Ersten Ermittlungen zufolge wollte ein 35-jähriger Deutscher sein Smartphone bei der Fundstelle abholen, weigerte sich aber, die Servicegebühr dafür zu bezahlen. Laut Bundespolizei beleidigte der Mann den Servicemitarbeiter "in übelster ordinärer Art und Weise" und lief dann davon.
Aufgrund von Zeugenaussagen und der Auswertung der Überwachungskameras konnte der Mann identifiziert werden.
Sicherheitsmitarbeiter der Bahn erkannten den 25-Jährigen dann am frühen Abend in der Oberpfalzbahn und wollten ein Hausverbot ausstellen.
Der deutlich betrunkene Mann reagierte sehr aggressiv und beleidigend.
Betrunkener verletzt Bahnmitarbeiter in Regensburg
So wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und die Bahnmitarbeiter begleiteten ihn aus dem Zug. Dabei warf er seine volle Bierdose gegen die Bahnmitarbeiter und traf einen am Oberschenkel. Die Sicherheitskräfte brachten ihn zu Boden, wobei sich der 25-Jährige wehrte und einen Mitarbeiter am Kopf kratzte.
Die alarmierte Bundespolizei übernahm den renitenten Störenfried und führte eine Atemalkoholmessung durch. Das Ergebnis: 1,96 Promille. Gegen den 25-Jährigen wird nun wegen Beleidigung und Körperverletzung ermittelt.
Titelfoto: Sven Hoppe/dpa
