SEK-Einsatz: Mann sperrt Fremden stundenlang ein und schlägt ihn

Von Manuel Rank

Stein - Ein 37-Jähriger soll am Samstag stundenlang in einer Wohnung in Stein (Landkreis Fürth) von einem Mann eingesperrt und verletzt worden sein.

Das SEK durchsuchte die Wohnung des Mannes, traf ihn dort jedoch zunächst nicht an. (Symbolfoto)  © Heiko Becker/dpa

Zivilkräfte der Polizei nahmen den 36-jährigen Verdächtigen am Samstagabend fest, wie die Beamten mitteilten. 

Zuvor hatte es demnach einen Streit im häuslichen Umfeld des Verdächtigen gegeben. Nachdem die anderen Beteiligten die gemeinsame Wohnung an der Schillerstraße verlassen hatten, habe der 36-Jährige mutmaßlich wahllos an Nachbartüren geklingelt.

Der 37-Jährige öffnete ihm, und der Verdächtige lockte ihn laut Polizei unter einem Vorwand in seine Wohnung. Dort habe er ihm zu Unrecht ein Verhältnis mit seiner Frau vorgeworfen, ihn eingesperrt, bedroht und geschlagen.

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Nach mehreren Stunden habe der 37-Jährige flüchten können - mit massiven Blutergüssen, weshalb er ins Krankenhaus kam.

Wie genau der Geschädigte aus der Wohnung gelangte, konnte eine Polizeisprecherin nicht sagen.

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Die Staatsanwaltschaft ordnete die Durchsuchung der Wohnung an. Als Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) am Samstag gegen 19.30 Uhr anrückten, war der Verdächtige nicht mehr da. Eine Fahndung blieb zunächst erfolglos. Knapp drei Stunden später kehrte er zu seiner Wohnung zurück, Zivilkräfte nahmen ihn fest.

Dem Mann wurde Blut abgenommen, zudem stellten Ermittler Haftantrag. Als Hintergrund gelten laut Polizei mutmaßlicher Drogenkonsum und psychische Auffälligkeiten.

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