Von Dorothea Hülsmeier
Krefeld - Bei einem Polizeieinsatz in Krefeld (NRW) hat ein SEK-Beamter einen flüchtigen bewaffneten Mann (33) durch eine Schussabgabe an den Beinen verletzt.
Der 33-Jährige, der mit einem Messer bewaffnet gewesen sei, sei in ein Krankenhaus gebracht worden, teilten die Staatsanwaltschaft Krefeld und die Polizei Gelsenkirchen mit. Es besteht keine Lebensgefahr.
Zeugen hatten nach Polizeiangaben am Mittag gegen 13 Uhr den bewaffneten Mann gemeldet, der Passanten zwischen der Alten Gladbacher Straße und Tackheide mindestens verbal bedroht haben soll.
Der Mann habe dann auf Ansprache der Polizei nicht reagiert und sei Richtung Innenstadt geflüchtet. Darauf habe ein Polizeibeamter einen Warnschuss abgegeben. Auch auf den Einsatz von Pfefferspray habe der Mann nicht reagiert.
Daraufhin sei er durch Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) gestellt worden.
Die Polizei Gelsenkirchen hat aus Neutralitätsgründen die Ermittlungen übernommen.