Viel zu wenig Abstand und zu schnell - Verkehrssünder auf der A6 zur Kasse gebeten!

Ramstein - Am Donnerstagabend kam es im Zuge einer durchgeführten Verkehrsüberwachung durch den Zentralen Verkehrsdienst auf der A6 in Richtung Saarbrücken zu "massiver Abstandsunterschreitung", erklärte die Polizeidirektion Kaiserslautern.

Diese zwei Fahrer von VW-Transportern wurden vom Zentralen Verkehrsdienst dabei erwischt, wie sie den Mindestabstand unter- und die Geschwindigkeit überschritten. Mehrere hundert Euro kostete beide das Vergehen.
Diese zwei Fahrer von VW-Transportern wurden vom Zentralen Verkehrsdienst dabei erwischt, wie sie den Mindestabstand unter- und die Geschwindigkeit überschritten. Mehrere hundert Euro kostete beide das Vergehen.  © Polizeidirektion Kaiserslautern

Nach Angaben der Polizei waren die Spezialisten mit ihrem Überwachungs-Fahrzeug, ausgestattet mit dem "Provida"-Messsystem und Videokameras, in zivil auf der A6 unterwegs.

Gegen 18.56 Uhr bemerkten die Beamten vor der Ausfahrt Ramstein zwei VW-Transporter, die teilweise zu schnell und mit deutlich zu geringem Mindestabstand fuhren.

Während einer der Transporter-Fahrer bloß 16 Meter Abstand zum Vordermann einhielt, waren es beim anderen sogar weniger als elf Meter.

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Zudem war Letzterer mit einer Geschwindigkeit von 158 Km/h unterwegs, 28 Km/h über den erlaubten 130.

Damit nicht genug, beobachtete der Zentrale Verkehrsdienst den Fahrer dabei, wie er ein anderes Fahrzeug unerlaubt auf der rechten Fahrspur überholte.

Beide Fahrer einsichtig - Hunderte Euro und Fahrverbot!

Als Richtwert für den einzuhaltenden Mindestabstand gilt, einfach die Geschwindigkeit auf dem Tacho durch zwei teilen. (Symbolbild)
Als Richtwert für den einzuhaltenden Mindestabstand gilt, einfach die Geschwindigkeit auf dem Tacho durch zwei teilen. (Symbolbild)  © believeinme33/123RF

Beide Transporter-Fahrer wurden für eine Verkehrskontrolle durch die Einsatzkräfte schließlich an der Ausfahrt Ramstein aus dem Verkehr gezogen.

Die Beamten spielten den beiden Verkehrssündern die Videoaufnahmen des Fehlverhaltens vor, woraufhin sich beide Fahrer einsichtig zeigten und eine Sicherheitsleistung von mehreren hundert Euro an die Beamten des Verkehrsdienstes zahlten.

Zusätzlich müssen beide mit einem Fahrverbot von ein beziehungsweise zwei Monaten rechnen, erklärte die Polizeidirektion Kaiserslautern.

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Zur Information: Der erforderliche Mindestabstand beträgt die Hälfte der Geschwindigkeit. Wer also 123 Km/h schnell fährt, muss mindestens 61,5 Meter Abstand einhalten.

Titelfoto: Polizeidirektion Kaiserslautern

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