Wer macht so etwas? Junge findet Nadel in Halloween-Süßigkeit

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Von Anja Mia Neumann

Sallgast - In einer Gemeinde im Süden Brandenburgs hat ein Junge an Halloween eine Süßigkeit mit einer Nadel geschenkt bekommen.

Nach Halloween sind in zahlreichen weiteren Bundesländern Nadeln in gesammelten Süßigkeiten entdeckt worden. (Symbolfoto)
Nach Halloween sind in zahlreichen weiteren Bundesländern Nadeln in gesammelten Süßigkeiten entdeckt worden. (Symbolfoto)  © Julian Stratenschulte/dpa

"In die Aufreiß-Kante der Verpackung einer Gummi-Süßigkeit war eine Nadel eingearbeitet", teilte die Polizei mit und warnte vor Halloween-Süßigkeiten im Raum Sallgast im Landkreis Elbe-Elster. Sie sollten vor dem Öffnen genauer untersucht werden - und eventuell weitere präparierte Tüten der Polizei gemeldet werden.

An welcher Haustür der Junge die präparierte Verpackung erhielt, ist Gegenstand der Ermittlungen wegen des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung, wie es von der Polizei hieß. Verletzt wurde das Kind nicht.

Nach Halloween sind in zahlreichen weiteren Bundesländern Nadeln, Nägel und andere Metallgegenstände in gesammelten Süßigkeiten entdeckt worden.

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Im niedersächsischen Bremervörde verletzte sich eine Neunjährige an einer fünf Zentimeter langen Stecknadel in einem Schokoriegel an der Zunge. Vielerorts gehen die Beamten davon aus, dass die Süßigkeiten absichtlich manipuliert wurden. Hintergründe und mögliche Zusammenhänge der Taten sind bislang unklar. 

Betroffen sind Schokoriegel, Kaubonbons, Weingummis und Waffelschnitten

Viele Süßigkeiten seien mit Nadeln, Nägel, Schrauben und anderen Metallteilen manipuliert worden. Betroffen sind Schokoriegel, Kaubonbons, Weingummis und Waffelschnitten.

Fälle wurden etwa gemeldet in Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen. Selbst in Österreich wurden Funde öffentlich.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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