Wer verliert denn so was? Polizei ermittelt nach Fund von vier Metern Schlangenhaut

Braunschweig - Mit diesem Fund dürfte eine 40-Jährige wohl nicht gerechnet haben: Auf einem Gehweg im Braunschweiger Stadtteil Rüningen (Niedersachsen) entdeckte sie eine rund vier Meter lange Schlangenhaut.

Die Netzpython steht unter Artenschutz. Auch der Besitz ihrer Haut darf nicht einfach so gehandelt oder besessen werden. (Symbolbild)  © Felix Hörhager/dpa

Kurzerhand brachte die Frau ihren ungewöhnlichen Fund zur Polizei. Und dies sei auch völlig richtig gewesen, wie die Polizeiinspektion Braunschweig am Donnerstag mitteilte.

Auch wenn sich die Beamten nun untypisch mit einer riesigen Schlangenhaut beschäftigen müssen, hat die Sache einen durchaus ernsten Hintergrund.

Nach ersten Erkenntnissen könnte die Haut von einer Netzpython stammen. Woher sie kommt und wie sie auf dem Gehweg landen konnte, ist bislang unklar.

Polizeimeldungen Krebsdiagnose erfunden: Seniorin um 100.000 Euro betrogen

Die Polizei prüft deshalb unter anderem, ob gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstoßen wurde.

Hintergrund ist der Artenschutz: Auch die Haut einer geschützten Schlange darf nicht einfach ohne Herkunftsnachweis gehandelt oder besessen werden. Die Polizei prüft deshalb, woher das ungewöhnliche Fundstück stammt.

Anzeige

Nun hoffen die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Angaben zur Herkunft der Schlangenhaut machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Braunschweig unter Telefon 0531/4762516 zu melden.

Mehr zum Thema Polizeimeldungen: