Zoll traut seinen Augen kaum: Schwerter mit der Post verschickt
Donauwörth - Zollbeamte machten bei der Abfertigung zweier Pakete in Schwaben eine kuriose Entdeckung.
Vergangene Woche wurden vier Schwerter in zwei Paketen aus Großbritannien von Beamten des Zollamts Donauwörth entdeckt.
Konkret wurden drei Repliken aus einer Fantasy-Videospielreihe mit einem Wert von rund 700 Euro und ein echtes, historisches Schwert aus dem Jahr 1827 mit einem Wert von ungefähr 500 Euro verschickt.
Wie die Behörde mitteilte, handelt es sich dabei zwar nicht um verbotene Gegenstände im Sinne des Waffengesetzes, trotzdem ist der Erwerb und Besitz erst ab 18 Jahren erlaubt.
"Die als Hieb- und Stoßwaffen geltenden Schwerter dürfen in der Öffentlichkeit nicht zugriffsbereit getragen werden", erklärt Adrian Kube, Pressesprecher des Hauptzollamts Augsburg. "Die Schwerter müssen bei der Abholung in einem verschlossenen Behältnis nach Hause transportiert werden", so Kube weiter.
Sollten die beiden Empfänger eine elektronische Internetzollanmeldung im Zoll-Portal abgeben und die entsprechenden Einfuhrabgaben entrichten, dürfen sie die Schwerter mitnehmen.
Titelfoto: Hauptzollamt Augsburg (2)
