Zwei Messerangriffe in Freiburg: Tatverdächtiger war polizeibekannt
Von Magdalena Henkel
Freiburg - Der mutmaßliche Messerangreifer in Freiburg ist in der Vergangenheit bereits wegen mehrerer Delikte polizeibekannt gewesen.
Ein 30-Jähriger soll am Dienstagabend einen Mann im Stadtteil Rieselfeld brutal auf offener Straße angegriffen haben, wie die Polizei mitteilte.
Für den 74-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, der deutsche Tatverdächtige wurde noch am Abend festgenommen.
Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mitteilten, ist der 30 Jahre alte Tatverdächtige unter anderem mehrfach wegen Eigentums- und Gewaltdelikten sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Erscheinung getreten. Zudem sei am Mittwoch Haftbefehl wegen versuchten und vollendeten Mordes erlassen worden. Der 30-jährige Deutsche befinde sich seitdem in Untersuchungshaft.
Ob der Tatverdächtige und das 74 Jahre alte Todesopfer sich kannten, muss demnach weiterhin ermittelt werden. Am Dienstagabend soll der 30-Jährige den Mann im Stadtteil Rieselfeld mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt haben. Er wurde nach der Tat festgenommen.
Zudem werde der Mann dringend verdächtigt, vergangenen Sonntag einen weiteren Menschen nahe der Innenstadt mit einem Messer attackiert zu haben. Das Opfer, ein 29-Jähriger, konnte sich jedoch schwer verletzt retten.
Ursprungsmeldung 10.37 Uhr, aktualisiert 13.26 Uhr
Titelfoto: Philipp von Ditfurth/dpa
