Ukrainer (15) nach brutaler Attacke weiter in Klinik: Polizei geht Hinweisen nach

Mettmann - Nach einer brutalen und rassistisch motivierten Attacke auf einen 15-jährigen Ukrainer hat die Polizei erste Hinweise erhalten.

Für die Polizei nimmt der Fall dank erster wichtiger Hinweise richtig Fahrt auf. (Symbolbild)
Für die Polizei nimmt der Fall dank erster wichtiger Hinweise richtig Fahrt auf. (Symbolbild)  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Diesen werde aktuell nachgegangen, sagte eine Sprecherin der Polizei am heutigen Mittwoch.

Nach ersten Angaben hatten Zeugen den Angreifer als etwa 1,92 Meter groß und kräftig beschrieben. Der 15-Jährige befindet sich laut Polizei weiterhin in stationärer Behandlung und solle operiert werden.

Der Jugendliche hatte sich am späten Samstagabend in einem Imbiss aufgehalten. Dort geriet er nach ersten Erkenntnissen der Ermittler mit einem ihm unbekannten Mann in Streit.

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Die Polizei hatte am Dienstag von fremdenfeindlichen Äußerungen des Täters berichtet. Der Täter solle "Heil Hitler" gerufen haben, sagte die Polizeisprecherin dazu am Mittwoch.

Dann habe der Täter dem Jugendlichen mit einem Gegenstand plötzlich gegen den Kopf geschlagen und sei davongelaufen. Zur Tatwaffe äußerte sich die Polizei zunächst noch nicht. Der Staatsschutz ermittelt.

Der Junge erlitt bei der Attacke schwere Kopfverletzungen.

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

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