Großrazzia in Köln: Zoll nimmt Barbershops und Nagelstudios unter die Lupe

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Von Maike Kotthaus

Köln - Im Zuge der am Samstag durchgeführten Zollkontrolle in Barbershops und Nagelstudios hat der Kölner Zoll mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet - unter anderem wegen Schwarzarbeit und Missbrauchs von Sozialleistungen.

Mehr als 30 Firmen wurden am Samstag von Zollfahndern gecheckt und auf Schwarzarbeit und Co. überprüft. (Symbolbild)
Mehr als 30 Firmen wurden am Samstag von Zollfahndern gecheckt und auf Schwarzarbeit und Co. überprüft. (Symbolbild)  © Sebastian Kahnert/dpa

Überprüft wurden 66 Beschäftigte in 35 Firmen in Köln, Bergisch Gladbach, im Oberbergischen Kreis und dem Rhein-Sieg-Kreis, wie das Hauptzollamt mitteilte. 

Demnach ergaben sich konkrete Hinweise auf Schwarzarbeit in 15 Fällen, Missbrauch von Sozialleistungen bei elf Beschäftigten sowie Nichtzahlung des Mindestlohns in sechs Fällen.

Einige Mitarbeitende hatten keinen gültigen Aufenthaltstitel oder konnten keine Ausweispapiere vorzeigen.

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Rund 2200 Zöllnerinnen und Zöllner waren im Einsatz. Vom Kölner Zoll waren 60 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Einsatz.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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