Dresden - Böse Erinnerungen werden wach: Obwohl der Raubüberfall auf den Juwelier und Goldschmied "Hans Weiher & Sohn" am Freitag ohne Erfolg für den Täter blieb und niemand verletzt wurde, führt der Fall um 20 Jahre zurück: Im Februar 2006 wurde der Juwelier schon einmal überfallen, aber damals gab es Verletzte.
Gegen 16.25 Uhr betrat der Räuber vor zwei Tagen das Geschäft in der Warthaer Straße 19 in Dresden-Cotta, zückte ein Messer und forderte Geld und Schmuck.
Die Angestellte blieb cool, alarmierte die Polizei, der Täter flüchtete zunächst: "Einige Straßen weiter konnte er schließlich durch Polizisten gestellt und festgenommen werden." Dabei handelte es sich um einen 22-jährigen Deutschen.
Vor 20 Jahren hatten vier Männer mit Pistole und Messer bewaffnet gegen 18 Uhr denselben Juwelier überfallen.
Der Inhaber (damals 38 Jahre alt) löste noch den Alarm aus. Dennoch kam es zur Eskalation und er wurde von den Tätern niedergestochen und später in ein Krankenhaus gebracht.
Ein damals 17-jähriger Tatverdächtiger wurde unmittelbar nach der Tat festgenommen, seine drei Komplizen im Verlauf der Ermittlungen.
Auch der geklaute Schmuck und Bargeld wurden sichergestellt.