Von Piera Tomasella
Fulda - Aufatmen! Der vermisste 19-Jährige mit Down-Syndrom aus Fulda ist wohlbehalten wieder zu Hause. Gefunden wurde er laut Polizeiangaben am Freitagabend im Bereich von Northeim, das nördlich von Göttingen liegt.
Zeugen haben großen Anteil an dem Happy End: Der junge Mann war demnach dank den Hinweisen aus der Bevölkerung ausfindig gemacht worden.
Der 19-Jährige war den Angaben der Ermittler zufolge am Mittwoch aus einer Einrichtung in Fulda verschwunden. Die Polizei und der Rettungsdienst starteten eine massive Suchaktion: Es hieß, der Vermisste sei möglicherweise orientierungslos.
Suchhunde kamen ebenfalls zum Einsatz, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) beteiligte sich mit Motorrädern sowie einem Quad an der Suche.
Die Ermittler bekamen Hinweise, dass der Vermisste im öffentlichen Nahverkehr gesichtet wurde, und fanden heraus, dass er mit einem Regionalexpress nach Frankfurt gefahren war.
Die Suche wurde auch dort fortgesetzt. Nach Niedersachsen sei der 19-Jährige mutmaßlich ebenfalls mit dem Zug gelangt.
Die Einrichtung selbst teilte mit, dass der junge Mann nach Angaben seiner Familie zwar etwas erschöpft und verschmutzt sei, aber insgesamt in guter Verfassung. "Sein Weg führte ihn offenbar von Fulda über Frankfurt und Köln bis nach Bad Gandersheim", hieß es. Unterwegs filmten ihn bei der Tour mehrfach Überwachungskameras.