Brisanter Fund am Flughafen: Sieht aus wie eine Taschenlampe, ist aber eine Waffe

❤️️
😂️
😱️
🔥️
😥️
👏️

Köln - Gleich zweimal haben Sicherheitskräfte am Flughafen Köln/Bonn am vergangenen Freitag (30. Oktober) verbotene Waffen im Gepäck von Reisenden entdeckt. Für beide Männer hat das nun strafrechtliche Konsequenzen.

Beamte der Bundespolizei haben am vergangenen Freitag bei gleich zwei Reisenden am Köln/Bonner Flughafen verbotene Waffen entdeckt. (Symbolbild)
Beamte der Bundespolizei haben am vergangenen Freitag bei gleich zwei Reisenden am Köln/Bonner Flughafen verbotene Waffen entdeckt. (Symbolbild)  © Marius Becker/dpa

Zunächst fiel bei der Kontrolle eines Reisenden aus der Ukraine ein sogenanntes Faustmesser auf, das der Mann in seinem Rucksack verstaut hatte. Er wollte eigentlich nach Chișinău in Moldau fliegen.

Gegenüber den hinzugerufenen Bundespolizisten erklärte der Mann, dass das Messer in seiner Heimat erlaubt sei.

Das half ihm allerdings wenig: Die Beamten beschlagnahmten die Waffe und leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Köln: Schüsse auf Luxusuhren-Geschäft in Köln: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest - Fahndung nach drittem Mann läuft
Köln Crime Schüsse auf Luxusuhren-Geschäft in Köln: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest - Fahndung nach drittem Mann läuft

Wenig später machten die Sicherheitskräfte einen weiteren Fund: Im Gepäck eines 56-jährigen Bulgaren, der nach Sofia reisen wollte, entdeckten sie ein Elektroimpulsgerät, das wie eine gewöhnliche Taschenlampe aussah.

Da dem Gerät das erforderliche amtliche Prüfzeichen fehlte, handelte es sich laut Bundespolizei um eine verbotene Waffe.

Neben einem sogenannten Faustmesser fanden die Einsatzkräfte auch einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker.
Neben einem sogenannten Faustmesser fanden die Einsatzkräfte auch einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker.  © Bildmontage: Marius Becker/dpa, Bundespolizeiinspektion Flughafen Köln/Bonn (2)

Bulgare will nichts von Waffenverbot gewusst haben

Der 56-Jährige erklärte, nichts von dem Verbot gewusst zu haben. Dennoch wurde auch gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet und das Gerät sichergestellt.

Immerhin: Beide Männer durften nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihre geplanten Flüge antreten.

Titelfoto: Bildmontage: Marius Becker/dpa, Bundespolizeiinspektion Flughafen Köln/Bonn

Mehr zum Thema Köln Crime: