Köln - Gleich zweimal haben Sicherheitskräfte am Flughafen Köln/Bonn am vergangenen Freitag (30. Oktober) verbotene Waffen im Gepäck von Reisenden entdeckt. Für beide Männer hat das nun strafrechtliche Konsequenzen.
Zunächst fiel bei der Kontrolle eines Reisenden aus der Ukraine ein sogenanntes Faustmesser auf, das der Mann in seinem Rucksack verstaut hatte. Er wollte eigentlich nach Chișinău in Moldau fliegen.
Gegenüber den hinzugerufenen Bundespolizisten erklärte der Mann, dass das Messer in seiner Heimat erlaubt sei.
Das half ihm allerdings wenig: Die Beamten beschlagnahmten die Waffe und leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Wenig später machten die Sicherheitskräfte einen weiteren Fund: Im Gepäck eines 56-jährigen Bulgaren, der nach Sofia reisen wollte, entdeckten sie ein Elektroimpulsgerät, das wie eine gewöhnliche Taschenlampe aussah.
Da dem Gerät das erforderliche amtliche Prüfzeichen fehlte, handelte es sich laut Bundespolizei um eine verbotene Waffe.
Bulgare will nichts von Waffenverbot gewusst haben
Der 56-Jährige erklärte, nichts von dem Verbot gewusst zu haben. Dennoch wurde auch gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet und das Gerät sichergestellt.
Immerhin: Beide Männer durften nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihre geplanten Flüge antreten.