Von Alexandra Kiel
Köln - Ein 14-Jähriger ist in Köln auf dem Dach eines Regionalzuges lebensgefährlich durch Stromschläge verletzt worden.
Fahrgästen waren am Sonntagabend Schreie aufgefallen, wie die Polizei mitteilte.
Daraufhin war der Zug im Süden der Stadt in Höhe der Pohligstraße (Zollstock) auf freier Strecke gestoppt worden.
Der 14-Jährige soll Medienberichten zufolge beim sogenannten Trainsurfing auf dem Dach des Zuges mitgefahren und dabei mit einer Hochspannungsleitung in Berührung gekommen. Daraufhin entstand ein heller Blitz.
Auf Nachfrage von TAG24 will Bundespolizeisprecherin Stephanie Reuvel allerdings "weder bestätigen noch dementieren", das sich der Junge tatsächlich auf dem Dach der Bahn befunden hatte. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern demnach noch an.
Der Jugendliche schwebt in Lebensgefahr. Etwa 80 Prozent seiner Haut seien verbrannt worden, wie es hieß. Er befindet sich in einem Krankenhaus.
Erstmeldung: 12. Oktober, 8 Uhr; zuletzt aktualisiert: 12. Oktober, 10.13 Uhr