Seltenes Geschöpf im Zoo geboren: Dieses Tier sprengt jede Niedlichkeits-Skala!

Köln - Im Kölner Zoo erblickte jüngst ein ganz besonderes Tier das Licht der Welt, das zu den kleinsten und seltensten Primaten der Erde zählt: ein Goodman-Mausmaki!

Das kleine Mausmaki hat sich in sein Häuschen zurückgezogen, wo es den Ausblick genießt!
Das kleine Mausmaki hat sich in sein Häuschen zurückgezogen, wo es den Ausblick genießt!  © Werner Scheurer/Kölner Zoo

Mit seinen riesigen Kulleraugen, der putzigen Schnauze und den kleinen Öhrchen zählt das Goodman-Mausmaki definitiv zu den niedlichsten Geschöpfen, die je im Zoo geboren wurden - zumindest nach Meinung von TAG24!

Die tierische Rarität kam Anfang September im Madagaskarhaus zur Welt, wie der Zoo am Donnerstag freudig in einer Pressemeldung verkündete. "Es ist das erste Jungtier überhaupt bei dieser Art im Kölner Zoo", hieß es.

Ob es sich bei dem Knirps um ein Weibchen oder Männchen handelt, konnte dabei noch nicht bestimmt werden, denn bislang wollten die Pfleger die Mutter-Kind-Beziehung nicht stören. Der Nachwuchs sei daher noch namenlos, wie der Zoo erklärte.

Hipp, hipp, Muh-ra! Kölner Zoo freut sich über seltenen Nachwuchs
Kölner Zoo Hipp, hipp, Muh-ra! Kölner Zoo freut sich über seltenen Nachwuchs

Makis gehören zur Gattung der Lemuren und werden auch als Halbaffen bezeichnet. Die nachtaktiven Goodman-Makis zählen zu den kleinsten und seltensten Primaten der Erde, sind in Madagaskar beheimatet und kommen ausschließlich dort vor.

Nachtaktive Makis können im Zoo auch tagsüber beobachtet werden

Am liebsten ernähren Goodman-Makis sich von Früchten und Insekten.
Am liebsten ernähren Goodman-Makis sich von Früchten und Insekten.  © Werner Scheurer/Kölner Zoo

Die tropischen Regenwälder sind der Lebensraum der niedlichen Allesfresser, die sich meist von Früchten und Insekten ernähren. Die Tiere erreichen einen Kopf-Rumpf-Umfang von 9 Zentimetern und können bis zu bis 64 Gramm wiegen.

Damit Besucher die nachtaktiven Makis auch zu den regulären Besuchszeiten zu Gesicht bekommen, zeigt der Kölner Zoo die Mini-Primaten in einem abgedunkelten Nachttierbereich.

Titelfoto: Bildmontage: Werner Scheurer/Kölner Zoo

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