Nach 14 Jahren Sanierung: Kölner Oper kämpft kurz vor Premiere mit technischen Problemen

Von Christoph Driessen

Köln - Die Kölner Oper kämpft wenige Tage vor der ersten Premiere nach 14 Jahren Sanierung offenbar noch mit technischen Problemen.

Eigentlich sollte die Kölner Oper bereits 2015 wiedereröffnet werden. Knapp neun Jahre später ist sie endlich weitgehend fertig.  © Thomas Banneyer/dpa

Es gebe sowohl mechanische als auch Softwareprobleme, berichtete der WDR. Diese Probleme hätten dazu geführt, dass die Oper die Inszenierung des "Rosenkavalier" verändert habe.

Das Presseamt Köln konnte zunächst nichts dazu sagen, ob es tatsächlich technische Probleme gibt. Man habe dazu bei der Oper nachgefragt, teilte eine Sprecherin mit.

Grundsätzlich sei es bei einem Sanierungsprojekt dieser Größenordnung nur realistisch, dass es in den ersten Wochen und Monaten zu "technischen Störungen, notwendigen Nachjustierungen oder einzelnen Ausfällen" kommen könne. 

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"Die Bühnen Köln sind darauf vorbereitet und werden auftretende Probleme gemeinsam mit den beteiligten Fachfirmen und technischen Partnern so schnell wie möglich analysieren und beheben", so die Sprecherin.

Die "Rosenkavalier"-Premiere finde laut Stadt Köln auf jeden Fall statt. "Es gab zu keinem Zeitpunkt Anlass, dies infrage zu stellen", betonte die Sprecherin.

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Bauarbeiten an Kölner Oper kosteten rund 800 Millionen Euro

Die Oper und das Schauspielhaus in Köln stammen von 1957 beziehungsweise 1962. Sie wurden seit 2012 saniert - die reinen Baukosten summierten sich am Ende auf rund 800 Millionen Euro.

Anfangs war eine Wiedereröffnung für 2015 geplant - mit Kosten von rund 250 Millionen Euro. Die Bauzeit verlängerte sich jedoch um etliche Jahre und verschlang immer mehr Geld.

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