Dabei ist der Sommer noch gar nicht vorbei! AWB-Fahrzeuge starten in den Winterdienst

Köln - Die Sonne scheint und es ist weiterhin sommerlich-warm in Köln. Trotzdem sind schon in der kommenden Woche wieder die Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) mit ihren Winterdienstfahrzeugen auf Tour.

Aktuell lacht über Köln noch die Sonne ... (Symbolfoto)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Mit montiertem Schneepflug und Streuteller sind die Wagen ab Anfang September bereit für den ersten Schneefall in der Domstadt. Damit mache man sich "frühzeitig fit für die kalte Jahreszeit", teilt das städtische Unternehmen mit.

Ernsthaft mit Schnee rechnen die AWB derweil natürlich nicht. Stattdessen handele es sich um ein gezieltes Trainingsprogramm, "damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt".

Grund dafür seien die besonderen Herausforderungen für die Lenker der AWB-Wagen. "Wenn es nachts friert, Straßen verschneit sind und Schilder kaum noch zu erkennen, muss jeder Fahrer sein Fahrzeug und seine Strecke routiniert beherrschen", betont das Unternehmen.

Köln Lokal Für mehr Sicherheit auf dem Drahtesel: Lindenstraße wurde fahrradfreundlich umgestaltet

Turan Oguz, Betriebshofleiter der Stadtreiniger bei der AWB, fügt hinzu: "Im Winter haben wir keine Zeit, lange zu überlegen oder Risiken einzugehen – da muss jeder Griff und jede Kurve sitzen. Deshalb fahren wir die Strecken jetzt schon ab, damit sie im Kopf sind. Wenn's glatt wird, läuft das wie von selbst."

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... und trotzdem sind die Winterfahrzeuge der Abfallwirtschaftsbetriebe schon in der kommenden Woche in der Domstadt unterwegs. (Archivfoto)  © AWB Köln GmbH

AWB fahren rund 1900 Kilometer in Köln ab

Hinzu kommt, dass die speziellen Verkehrsmittel über "eine sehr komplexe Technik" verfügen würden, die erst einmal beherrscht werden muss. Um das zu lernen, finden sogar Fahrsicherheitstrainings auf der legendären Formel-1-Strecke am Nürburgring statt. Zumal sich die Routen durch Baustellen, neue Verkehrsführungen oder umgestaltete Straßen Jahr für Jahr ändere, betonen die AWB.

Insgesamt werden rund 1900 Kilometer der Planstufe 1 abgefahren. Die Winterdienstfahrzeuge touren dabei durch bekannte und neue Routen, prüfen Abzweigungen und identifizieren Engstellen. Beim Einfahren werden die Pläne zudem auf ihre Aktualität und Praxistauglichkeit angepasst.

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