"Verhalten nicht akzeptabel": Gen-Z-Protest darf nicht weiter in die Innenstadt ziehen
Von Helge Toben und Alina Eultgem
Köln - In Köln läuft seit 14 Uhr die "Gen Z regelt"-Demo. Bisher sind weniger Menschen gekommen als die angemeldeten 15.000.
Das sagte eine Polizeisprecherin gegenüber der deutschen Presseagentur (dpa). Man befinde sich aber noch in der Sammelphase.
Zudem teilte die Polizei Köln gegen 16 Uhr via Instagram mit, dass die Versammlung nicht weiter in die Innenstadt ziehen wird. Damit bleibt es bei der Standkundgebung am Konrad-Adenauer-Ufer.
Grund dafür sei, dass einige Teilnehmende versucht hätten Pyrotechnik zu zünden. "Das Abrennen von Pyrotechnik in Menschenmengen ist sehr gefährlich. Solch ein Verhalten ist für uns nicht akzeptabel", heißt aus Sicht der Polizei dazu.
Außerdem seien unter den Demonstranten vereinzelt Personen gewesen, die ihr Gesicht mit Schals verdeckt hätten. Die Polizei habe sie aufgefordert, diese abzunehmen.
Ansonsten verlief der Protest bislang friedlich. Die Demonstranten setzen sich unter anderem für bessere Bildung, ein bezahlbares Leben und mehr Klimaschutz ein. Außerdem richtet sich die Initiative gegen eine Wehrpflicht.
Auch in anderen NRW-Städten wird demonstriert
Nicht nur in Köln gehen die Menschen auf die Straße. In Bielefeld findet ebenfalls ein Aufzug statt.
Dort blieb die Teilnehmerzahl laut Polizei ebenfalls unter den angemeldeten 3000 Menschen. Der Protest verlief bislang friedlich und ohne größere Probleme.
Auch in Bonn versammelten sich auf der Hofgartenwiese etwa 500 Menschen. Die Versammlung war laut Polizei nicht angemeldet. Auch hier blieb bis in den frühen Nachmittag alles friedlich.
Insgesamt waren in zehn Städten in NRW Demonstrationen geplant, deren Organisatoren sich den Forderungen von "Gen Z regelt" angeschlossen hatten. Die Kölner Demo sollte dabei mit bis zu 15.000 erwarteten Teilnehmern die größte sein.
Erstmeldung am 31. Oktober um 16 Uhr, Update um 16.23 Uhr.
Titelfoto: Thomas Banneyer/dpa

