Heiß geliebt, doch oft falsch entsorgt: Entsorgungsbetriebe warnen vor Gefahren von E-Schrott

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Köln - Immer häufiger entsorgen Menschen gebrauchte Lithiumbatterien und -akkus im Hausmüll. Doch das hat gefährliche Folgen, wie die Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) und die Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln (AVG) betonen.

Auch Smartphones und andere Elektrogeräte, die Lithiumakkus beinhalten, sollten nicht im Hausmüll entsorgt werden. (Symbolfoto)
Auch Smartphones und andere Elektrogeräte, die Lithiumakkus beinhalten, sollten nicht im Hausmüll entsorgt werden. (Symbolfoto)  © Jens Büttner/dpa

Durch Hitze, Druck oder Stoßeinwirkung könnten sich selbst kleine Batterien entzünden - und so für Brände und sogar Explosionen in Entsorgungsfahrzeugen, Müllbehältern oder Recyclinghöfen sorgen.

Dadurch würden auch die Mitarbeiter der Entsorgungsunternehmen gefährdet, warnen die städtischen Unternehmen.

Um das zu verhindern, appellieren AWB und AVG an alle Kölnerinnen und Kölner, gebrauchte Lithiumbatterien und -akkus nicht in Hausmüll- oder Wertstofftonne zu schmeißen, sondern sie stattdessen im Handel, an den Wertstoff-Centern oder an den Schadstoffmobilen abzugeben.

Zudem sollten die Pole der Batterien im besten Fall abgeklebt und Akkus einzeln verpackt werden, um die Kurzschlussgefahr so gering wie möglich zu halten.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa

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