Mehr Stauraum, größere Öffnungen: Stadt Köln nimmt neue Mülleimer in Betrieb

Köln - Im Rahmen eines einjährigen Pilotprojektes werden 100 sogenannte Papierkorbgaragen an stark frequentierten Standorten in der Kölner Innenstadt aufgestellt.

Ob die alten Mülleimer-Modelle in Köln dauerhaft durch die sogenannten Papierkorbgaragen abgelöst werden sollen, soll das einjährige Pilotprojekt zeigen. (Symbolfoto)  © Henning Kaiser/dpa

Das erste Modell wurde am Mittwochmorgen von Oberbürgermeister Torsten Burmester (63, SPD) und Thomas Thalau, Vorsitzender der Geschäftsführung der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB), offiziell in Betrieb genommen.

Die neuen Mülltonnen sollen den Verantwortlichen zufolge über ein deutlich größeres Fassungsvermögen sowie geräumige Einwurf-Öffnungen verfügen und so dazu beitragen, die Sauberkeit im öffentlichen Raum zu verbessern.

"Köln verfügt bereits heute mit rund 24.000 Papierkörben über eine der höchsten Papierkorbdichten Deutschlands. Die neuen Papierkorbgaragen ergänzen dieses starke Angebot dort, wo besonders viele Menschen unterwegs sind und größere Kapazitäten benötigt werden", betont Burmester.

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Das Pilotprojekt würde Stadt und AWB zudem die Möglichkeit geben, "Erfahrungen zu sammeln und zu prüfen, wie sich die Nutzung im Alltag bewährt", ergänzt der SPD-Mann. "Sauberkeit ist eine Gemeinschaftsaufgabe – die Stadt schafft die Voraussetzungen, aber gemeinsam tragen wir alle Verantwortung dafür, dass Köln sauber bleibt."

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Aufgestellt werden die neuen Mülleimer zunächst am Brüsseler Platz, am Rudolfplatz, am Neumarkt, am Alten Markt, am Heumarkt, am Rheingarten in der Altstadt sowie im Umfeld des Kölner Doms. Innerhalb eines Jahres soll nun beobachtet werden, wie groß die Auswirkungen der Papierkorbgaragen wirklich sind.

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