"Verhalten nicht akzeptabel": Gen-Z-Protest darf nicht weiter in die Innenstadt ziehen

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Von Helge Toben und Alina Eultgem

Köln - Die"Gen Z regelt"-Demo in Köln wurde von der Polizei aufgelöst. Im Anschluss der Versammlung kam es zu Angriffen auf Einsatzkräfte.

Mehrere Tausend Demonstranten von "Gen Z regelt" haben sich zu einer Kundgebung in Köln am Rheinufer versammelt. Die Versammlung wurde nun aus Sicherheitsgründen aufgelöst.
Mehrere Tausend Demonstranten von "Gen Z regelt" haben sich zu einer Kundgebung in Köln am Rheinufer versammelt. Die Versammlung wurde nun aus Sicherheitsgründen aufgelöst.  © Thomas Banneyer/dpa

Die Polizei Köln teilte gegen 16 Uhr via Instagram mit, dass die Versammlung vom Konrad-Adenauer-Ufer am Rhein nicht weiter in die Innenstadt ziehen wird.

Grund dafür sei, dass einige Teilnehmende versucht hätten Pyrotechnik zu zünden. "Das Abrennen von Pyrotechnik in Menschenmengen ist sehr gefährlich. Solch ein Verhalten ist für uns nicht akzeptabel", heißt aus Sicht der Polizei dazu. Zudem hätten sich schon im Vorfeld mehrere Teilnehmende nicht an das Vermummungsverbot gehalten.

Nachdem der Demonstrationszug gestoppt worden war, hätten einige Protestanten die Einsatzkräfte sogar mit Pyrotechnik angegriffen. Im weiteren Verlauf kam es daher zum Einsatz von Wasserwerfern.

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Die Polizei forderte alle Teilnehmer auf, den Ort zügig und friedlich zu verlassen. Gewalt gegen Einsatzkräfte werde nicht toleriert.

Auch in anderen NRW-Städten wird demonstriert

Die Demonstranten setzen sich unter anderem für bessere Bildung, ein bezahlbares Leben, mehr Klimaschutz und gegen eine Wehrpflicht ein.
Die Demonstranten setzen sich unter anderem für bessere Bildung, ein bezahlbares Leben, mehr Klimaschutz und gegen eine Wehrpflicht ein.  © Friso Gentsch/dpa

Bis den frühen Nachmittag verlief der Protest in Köln friedlich. Es seien weniger Menschen gekommen als die angemeldeten 15.000, wie eine Polizeisprecherin gegenüber der deutschen Presseagentur (dpa) sagte.

Insgesamt waren in zehn Städten in NRW Demonstrationen geplant, deren Organisatoren sich den Forderungen von "Gen Z regelt" angeschlossen hatten. Die Kölner Demo sollte dabei mit bis zu 15.000 erwarteten Teilnehmern die größte sein.

In Essen und Aachen sprach die Polizei von Zahlen im "niedrigen vierstelligen Bereich". In Essen verlief der Aufzug demnach bis zum Nachmittag "ohne besondere Vorkommnisse", in Aachen war die Lage "grundsätzlich friedlich".

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Die Demonstranten setzen sich unter anderem für bessere Bildung, ein bezahlbares Leben und mehr Klimaschutz ein. Außerdem richtet sich die Initiative gegen eine Wehrpflicht.

Erstmeldung am 31. Oktober um 16 Uhr, Update um 17.13 Uhr.

Titelfoto: Thomas Banneyer/dpa

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