Pro-russische Kundgebungen und Autokorso in Köln geplant: Enorme Verkehrsstörungen erwartet

Köln - Am morgigen Samstag sollen in Köln vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs mehrere Demonstrationen stattfinden. In der Innenstadt ist mich erheblichen Verkehrsstörungen zu rechnen.

Zahlreiche Kräfte der Bereitschaftspolizei sollen am Samstag im Einsatz sein, um die Versammlungen zu schützen. (Symbolbild)
Zahlreiche Kräfte der Bereitschaftspolizei sollen am Samstag im Einsatz sein, um die Versammlungen zu schützen. (Symbolbild)  © 123rf/lukassek

Die Kölner Polizei informierte am Freitag in einer Mitteilung über die von Privatpersonen angemeldeten Demos, die in der "rechts- und linksrheinischen Innenstadt ganztägig erheblichen Verkehrsstörungen" verursachen könnten, wie ein Sprecher erklärte.

"Die Polizei empfiehlt, zur Umgehung von innerstädtischen Verkehrsstaus Busse und Bahnen zu nutzen."

Nach einer Auftakt-Kundgebung an der Marienburger Straße in Leverkusen-Küppersteg soll demnach ein pro-russischer Autokorso bis zur Deutzer Werft in Köln fahren.

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Von dort aus sollen die Demonstranten dann an einer Zwischen-Kundgebung an der Neven-DuMont-Straße teilnehmen und anschließend wieder zurück zur Deutzer Werft gehen.

Dagegen seien mehrere Kundgebungen im Bereich des Aufzugswegs - unter anderem am Heumarkt, am Appellhofplatz und am Rautenstrauch-Joest-Museum - angemeldet worden.

Auch ein pro-russischer Motorrad-Korso ist geplant, der von der Merianstraße in Chorweiler zu einer Abschluss-Kundgebung am Friedhof Köln-Ost am Kratzweg in Merheim fahren soll.

Bereitschaftspolizei ist mit etlichen Kräften im Einsatz

Die Polizei hat den Organisatoren der Demos versammlungsrechtliche Auflagen erteilt. (Symbolbild)
Die Polizei hat den Organisatoren der Demos versammlungsrechtliche Auflagen erteilt. (Symbolbild)  © 123RF/ralfliebhold

Nach eigenen Angaben planen die Beamten zahlreiche Kräfte der Bereitschaftspolizei einzusetzen, um die Versammlungen zu schützen und tätliche Auseinandersetzungen zwischen Meinungsgegnern zu unterbinden.

Die Polizei erteilte den Organisatoren der Demos zudem versammlungsrechtliche Auflagen, "wonach den Teilnehmern jedwede Solidaritätsbekundungen hinsichtlich des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wie auch das Zeigen von 'Z'- und 'V'-Symbolen untersagt sind", wie es hieß.

Alle Versammlungsteilnehmer seien zudem dazu aufgerufen, Provokationen zu unterlassen, um eine friedliche Durchführung der Demos zu gewährleisten.

Titelfoto: 123rf/lukassek

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