Weiberfastnacht: Henriette Reker schenkt Kölnern Glocken-Konzert für 200 Jahre Karneval

Köln - Bald ist es so weit - die fünfte Jahreszeit beginnt! Und das schon zum 200. Mal. Aufgrund dieses freudigen Anlasses veranstaltet die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker (66), ein kleines Konzert.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (66) möchte den kölschen Jecken eine besondere Freude bereiten.
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (66) möchte den kölschen Jecken eine besondere Freude bereiten.  © Thomas Banneyer/dpa

Pünktlich zum Auftakt der diesjährigen Session spendiert Reker ein Glockenspiel-Konzert. Um 9.30 Uhr am Weiberdonnerstag (16. Februar) wird es im Ratsturm des Rathauses am alten Markt verschiedene Karnevals-Klassiker im Glockenspiel zu hören geben.

Folgende Hits sollen gespielt werden:

  • "Viva Colonia" und "Steh auf, mach laut" von den Höhnern
  • "Schön ist das Leben" von den Paveiern
  • "Am Bickendorfer Büdche" und "Drink doch eine met" von den Bläck Föös
  • "Su lang mer noch am Lääve sin" von Brings
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Gespielt werden die Glocken von Katarzyna Takao Piastowska (41). Sie wird das Carillon im Dachstuhl des Ratsturms bedienen. Mit vier Oktaven bietet es einen besonders großen Tonumfang.

Kölns langjähriger Oberbürgermeister und Bundeskanzler Konrad Adenauer (†91) stiftete insgesamt 48 bronzene Glocken mit einem Gewicht von etwa 14 Tonnen. Normalerweise erklingt das Glockenspiel viermal am Tag computergesteuert.

Henriette Reker teilt Karnevals-Feierlichkeiten bei Instagram

Oberbürgermeisterin Henriette Reker freut sich besonders über das Jubiläum: "Zu Wieverfastelovend geht in 2023 nicht nur dat Trömmelsche. ‘Das Glockespill vum Rathuusturm‘ ist selbst von Jupp Schlösser besungen worden und wie könnte die Stadt ihren Jecken ein passenderes, einmaliges Geschenk zur Jubiläumssession machen als mit Musik über den schiefergedeckten Dächern der Altstadt"

In Absprache mit der Stadt werden die Altstädter Köln als Veranstalter auf dem Alter Markt und Heumarkt von 9.30 bis 10 Uhr auf Beschallung verzichten.

Titelfoto: Thomas Banneyer/dpa

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