Wieder Aufregung um Drohne am Flughafen Leipzig/Halle

Von Hendrik Broschart

Leipzig - Eine Drohne nahe dem Flughafen Leipzig/Halle hat am Mittwoch dazu geführt, dass zwei Flugzeuge umgeleitet wurden. Laut Polizei bestand keine Gefahr.

Eine Drohne hat am Mittwoch erneut für Aufregung am Flughafen Leipzig/Halle gesorgt. Laut Polizei ging von ihr jedoch keine Gefahr aus. (Archivfoto)  © Katharina Kausche/dpa

In der Nähe des Flughafens Leipzig/Halle ist erneut eine Drohne gesichtet worden, zwei Flugzeuge wurden umgeleitet. Menschen hätten am Mittwoch im sachsen-anhaltischen Großkugel mit einer handelsüblichen Drohne Sanierungsarbeiten an einem Haus dokumentieren wollen, teilte ein Polizeisprecher mit. Zuvor hatte die "Leipziger Volkszeitung" berichtet.

Am Abend des 4. August war eine Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle im Sicherheitsbereich zwischen ukrainischen Frachtmaschinen entdeckt worden. Die Bundesanwaltschaft sprach von einem "schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland". Seit dem Vorfall wird bundesweit verstärkt über die Sicherheit vor Drohnen an Flughäfen diskutiert. 

Bei der jüngst gesichteten Drohne habe zu keinem Zeitpunkt eine Bedrohung bestanden, hieß es. Auf das Gelände des Flughafens sei die Drohne den Angaben nach nicht geflogen. Zwei Maschinen, darunter ein Ferienflieger, seien trotzdem umgeleitet worden, teilte der Sprecher der Polizei weiter mit. 

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Ob das seit dem Sprengstoffdrohnen-Vorfall am Flughafen stationierte Detektionssystem des Bundes bei der Sichtung am Mittwoch eine Rolle spielte, ist bislang unklar. Großkugel liegt in unmittelbarer Nähe des Flughafens an der Grenze zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt.

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