Gefährliche Raupen in Leipzig gesichtet! Das müsst ihr jetzt beachten

Leipzig - Er gilt bereits als Plagegeist in Sachsens Wäldern, vor allem seinen Raupen sollte man am besten fernbleiben: Der Eichenprozessionsspinner hat jetzt auch Leipzig erreicht und wurde vereinzelt festgestellt. Die Stadt informiert, was Ihr nun beachten solltet.

Der Eichenprozessionsspinner wurde jetzt auch in Leipzig festgestellt. Die Stadt warnt vor allem vor dessen Raupen, bittet zugleich darum, gesichtete Nester zu melden.
Der Eichenprozessionsspinner wurde jetzt auch in Leipzig festgestellt. Die Stadt warnt vor allem vor dessen Raupen, bittet zugleich darum, gesichtete Nester zu melden.  © Soeren Stache/dpa

Das Wichtigste zuerst: Haltet Euch unbedingt von den Raupen und Nestern der Schmetterlingsart fern!

Wie Leipzigs Stadtverwaltung mitteilte, kann der Kontakt mit diesen allergische Reaktionen wie Hautekzeme oder Reizungen der Augen und Atemwege auslösen.

Nicht nur für den Menschen, auch für die Pflanzenwelt sind die Tiere eine Gefahr: Die Raupen fressen die Blätter der von ihnen befallenen Eichen, heißt es vonseiten der Stadt. Dies könne bis zum vollständigen Kahlfraß führen. Im Anschluss würden die Bäume allerdings wieder austreiben.

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Problematisch ist, dass die Raupen des Eichenprozessionsspinners oft mit den harmlosen Gespinstmotten verwechselt würden. Letztere treten laut Stadtverwaltung an verschiedenen Gehölzarten auf und hüllen diese mit einem weißen Gespinst ein.

Die Stadt weist darauf hin, dass die Nester des Eichenprozessionsspinners fast ausschließlich an Eichen vorkommen würden.

Stadt bittet um Hinweise

Solltet Ihr Nester oder Raupen sichten, könnt Ihr diese sogar via stadtgruen@leipzig.de melden. Die Stadt teilte ausdrücklich mit, dass sie für jeden Hinweis dankbar ist. "Die Angabe des Fundorts sollte möglichst genau sein, gern ergänzt um ein Foto."

Die Areale mit befallenen Bäumen würden zunächst mit Warnhinweisen gekennzeichnet. In unmittelbarer Nähe von Häusern, Wegen oder Spielplätzen kümmere sich eine Spezialfirma um das Absaugen der Nester. "Je nach Dringlichkeit der Gefahr für den Menschen werden die befallenen Stellen zeitnah und schrittweise abgearbeitet."

Titelfoto: Montage: Soeren Stache/dpa

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