Magdeburg - Am Donnerstagabend musste die Polizei im Magdeburger Südwesten einschreiten: Ein Mann und ein Hund sorgten dort für Unruhe.
Ein 44-jähriger Deutscher hielt schon den gesamten Abend die Einsatzkräfte in der Braunschweiger Straße in Sudenburg auf Trab. Gegen ihn wurde auch ein Platzverweis ausgesprochen, den er jedoch ignorierte.
Gegen 21.10 Uhr verfolgte er einen 56-jährigen Mann auf offener Straße und drohte, ihm seinen 40 Kilo schweren Staffordshire Terrier auf den Leib zu hetzen.
Als die Polizeibeamten eintrafen, sahen sie, dass sowohl der 44-Jährige als auch sein Hund schwer aggressiv reagierten.
Wie das Polizeirevier Magdeburg mitteilte, wurde der Hundeführer mehrmals angesprochen, sein noch angeleintes Tier unter Kontrolle zu bringen.
Wenig später riss sich der Terrier los und sprang einen 34-jährigen Polizisten an. Der Beamte zückte seine Dienstwaffe und erschoss den Hund.
Der 44-jährige Hundebesitzer wurde wegen des Verstoßes gegen den zuvor ausgesprochenen Platzverweis sowie der von ihm ausgehenden Gefahr in Polizeigewahrsam gesteckt.