Magdeburg - Die Elbe in Magdeburg wurde am Freitagmittag maßgeblich verdreckt. Die Polizei sucht nun nach den Schuldigen.
Gegen 12 Uhr bemerkte eine Streife des Wasserschutzpolizeireviers einen deutlich sichtbaren, regenbogenfarbenen Ölfilm auf der Oberfläche des Flusses.
Die Verschmutzung zog sich über gut fünf Kilometer Länge und etwa fünf bis zehn Meter Breite, teilte die Polizei mit.
Die Magdeburger Feuerwehr rückte an und baute eine sogenannte Ölsperre auf, wodurch der Schadstoff aus dem Wasser gefiltert wird.
Die Polizei ging bereits auf Spurensuche. Derzeit vermuten die Beamten, dass das Öl über einen Regenwasserleiter auf Höhe des Elbkilometers 320 in den Fluss gelangt sein könnte.
Es wurden Wasserproben entnommen, Luftaufnahmen mit einer Drohne gemacht und die umliegenden Kanäle überprüft.
Die Wasserschutzpolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung eingeleitet. Die Ermittlungen zur Ursache, zum Verursacher sowie zu Art und Umfang der Verunreinigung dauern an.