Neue App in Magdeburg: Damit können Pendler Geld sparen

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Magdeburg - Morgens im Stau stehen und anschließend noch einen Parkplatz suchen: Für viele Pendler beginnt der Arbeitstag bereits mit Stress. Eine Mitfahr-App soll in Magdeburg künftig für etwas Entlastung sorgen.

Eine neue App soll in Magdeburg Mitfahrgelegenheiten vermitteln. (Symbolbild)
Eine neue App soll in Magdeburg Mitfahrgelegenheiten vermitteln. (Symbolbild)  © iakovenko/123RF

Wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte, können ab Mittwoch (4. November) mehr als 3000 städtische Beschäftigte die Plattform "MoFahr" (kurz für "modern Fahren") nutzen.

Unter dem Motto "Otto fährt mit" sollen sich darüber Kollegen finden, die ähnliche Arbeitswege und Fahrtzeiten haben. Statt allein im Auto zu sitzen, können sie sich zusammenschließen und gemeinsam zur Arbeit fahren.

Das spart nicht nur Spritkosten, sondern könnte auch die Straßen und Parkplätze in Magdeburg entlasten, hieß es.

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Das Prinzip ist einfach: Nach der Anmeldung werden die eigene Strecke, die Arbeitstage und die gewünschten Fahrtzeiten eingetragen.

Anschließend schlägt die App passende Fahrer und Mitfahrer vor. Über einen Chat und einen Kalender können sich die Nutzer abstimmen. Auch eine digitale Abrechnung der Fahrtkosten ist möglich.

Die Nutzung ist für Beschäftigte der teilnehmenden Einrichtungen kostenlos.

Projekt will weitere Unternehmen und Institutionen gewinnen

Neben der Stadtverwaltung sind unter anderem bereits die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Hochschule Magdeburg-Stendal und die Hochschule Harz dabei.

Allerdings gibt es einen Haken: Nicht jeder Magdeburger kann das Angebot einfach nutzen. Die Plattform richtet sich zunächst an Beschäftigte der beteiligten Einrichtungen.

Zudem dürfte nicht jeder sofort eine passende Fahrgemeinschaft finden. Je mehr Menschen mitmachen, desto größer wird allerdings die Auswahl.

Weitere Unternehmen sollen deshalb schrittweise hinzukommen. Der Dienst ist unter mofahr.app sowie über eine eigens dafür entwickelte App verfügbar.

Titelfoto: iakovenko/123RF

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