Mann blutüberströmt an Bushaltestelle gefunden: Polizei vermutet Verbrechen
München - Nachdem ein schwer verletzter Mann an einer Bushaltestelle in München-Schwabing gefunden wurde, gehen die Ermittler nun von einem Verbrechen aus und suchen Zeugen.
Passanten entdeckten den Mann in der Nacht zu Sonntag gegen 1.45 Uhr an der Bushaltestelle am Scheidplatz. Laut Polizei hatte er Stichverletzungen und blutete stark.
Der 21-jährige Münchner musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Er wurde noch in der Nacht notoperiert. Inzwischen sei der junge Mann dank der schnellen Operation nicht mehr in Lebensgefahr, so die Polizei am Montag.
Eine sofortige Fahndung nach dem Täter brachte keinen Erfolg. "Tatablauf und Tathintergründe sind aktuell noch völlig unklar", erklärte die Polizei.
Die Ermittler sicherten Spuren vor Ort und hoffen nun auf die Hilfe der Bevölkerung.
Wer sachdienliche Angaben zum Fall machen kann oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten, soll sich unter der Telefonnummer 089/29100 bei der Münchner Polizei oder jeder anderen Dienststelle melden.
Titelfoto: Marijan Murat/dpa
