Von Paulina Sternsdorf, Charlotte Haft
München - Am Mittwochabend kam es im Münchner Stadtteil Ramersdorf zu einem Kellerbrand. Eine Person erlitt schwere Verletzungen. Jetzt wird gegen den Mann ermittelt.
Dichter Rauch drang aus einem Mehrfamilienhaus an der Rosenheimer Straße. Im Keller war zu diesem Zeitpunkt noch ein 35-jähriger Mann eingeschlossen, der um Hilfe rief, so die Feuerwehr München.
Inzwischen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung gegen den 35-jährigen mutmaßlichen Verursacher, der bei dem Feuer selbst schwer verletzt wurde. Er sei entsprechend angezeigt worden, teilte die Polizei mit.
Ein Anwohner versuchte zunächst, den Brand mit einem Wasserschlauch vom Durchgang zum Innenhof aus einzudämmen. Kurz darauf trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehr ein und brachten den Mann aus dem Gebäude ins Freie.
Anschließend wurde das Feuer im Keller gelöscht. Das gesamte Haus musste zudem vom Rauch befreit und die Wohnungen kontrolliert werden.
Der 35-Jährige erlitt Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung. Er wurde in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht. Auch eine 38-jährige Bewohnerin kam mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen zur Ursache des Brandes übernommen. Wie hoch der entstandene Schaden ist, war zunächst nicht bekannt.
Erstmerldung 13.20 Uhr, Update 13.40 Uhr.