Sturmtief "Zoltan" in München: Windböe reißt Anhänger mit sich

München - In München sorgten Ausläufer des Sturmtiefs "Zoltan" für etliche Einsätze der Rettungskräfte.

Als wäre er eine Feder: Eine Windböe erfasste den Anhänger und schleuderte ihn auf die Fahrbahn.
Als wäre er eine Feder: Eine Windböe erfasste den Anhänger und schleuderte ihn auf die Fahrbahn.  © Berufsfeuerwehr München

Wie die Feuerwehr am heutigen Freitag berichtete, mussten die Einsatzkräfte seit Donnerstag 116 Mal im Stadtgebiet ausrücken.

Die ersten Einsätze habe es bereits am Donnerstagnachmittag gegeben: Vor allem umgefallene Bauzäune, lose Blechteile und heruntergefallene Äste hielten die Feuerwehrleute auf Trab.

Ein umgefallener Anhänger in der Ludwigshöher Straße stach aus der Masse heraus: Eine Böe hatte offenbar ausgereicht, um das Gefährt auf der freien Straße aus der Spur zu schmeißen.

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Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sich ein Mensch zum Unfallzeitpunkt in der Flugbahn befunden hätte! Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Der Anhänger wurde mit einem Mehrzweckzug wieder auf die Räder gestellt, der genaue Sachschaden konnte nicht beziffert werden.

Zugausfälle durch Sturm in Bayern

Die Deutsche Bahn warnt am Freitag vor ganztägigen witterungsbedingten Beeinträchtigungen. Der Fernverkehr sei dabei besonders stark betroffen. Reisenden wird geraten, sich vor Fahrtantritt online über die möglichen Verbindungen zu informieren. Die Zugbindung sei für Freitag aufgehoben.

Die DB verwies allerdings auch darauf, dass die Züge im Fernverkehr wegen der bevorstehenden Weihnachtstage bereits sehr stark ausgelastet seien.

Titelfoto: Bildmontage: Berufsfeuerwehr München

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