"Letzte Generation": Klimaaktivisten wollen für Radio-Sendezeit auf erneute Blockade verzichten!

München - Nach einer Einladung zu einem Münchner Radiosender wollen Aktivisten der Gruppe "Letzte Generation" auf eine geplante Blockade in Bayern verzichten.

Klimaaktivisten sorgen mit ihren Aktionen ein ums andere Mal für erhebliche Verkehrsbehinderungen in großen Städten. (Symbolbild)
Klimaaktivisten sorgen mit ihren Aktionen ein ums andere Mal für erhebliche Verkehrsbehinderungen in großen Städten. (Symbolbild)  © Hendrik Schmidt/dpa

Stattdessen seien am Mittwoch zwei der Aktivisten beim Sender "Radio Gong 96.3" zu Gast, um über die Forderungen der Gruppe zu sprechen, erklärte eine Sprecherin der Gruppe am Dienstagmittag.

Ein Moderator des Senders hatte der Gruppe Sendezeit angeboten, falls diese im Gegenzug auf eine Blockade verzichtet. "Ihr könnt allen sagen, was Euch wichtig ist", sagte Mike Thiel dem Sender zufolge. "Ohne Polizei und verärgerte Autofahrer, die sonst durch Euch im Stau stehen würden."

Mehrere Aktivisten der Gruppe hatten sich am Dienstag auf einer Straße am Mittleren Ring in München festgeklebt. Nach Angaben der Polizei verursachte die Blockade größere Staus.

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Die Beamten hätten vier Menschen von der Fahrbahn lösen müssen, zwei wurden von der Straße getragen. Gegen alle Aktivisten werde nun wegen Nötigung im Straßenverkehr und Verstöße gegen das Versammlungsgesetz ermittelt.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa

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