Münchner Polizei kann Schlimmstes verhindern: Frau hört Schreie aus Isar und reagiert genau richtig!

München - Das hätte wohl deutlich schlimmer ausgehen können! Die Polizei hat einen 54 Jahre alten Mann aus der Isar gerettet. Eine Zeugin (53) war zuvor auf den Münchner aufmerksam geworden und hatte die Einsatzkräfte alarmiert.

Beamte der Münchner Polizei konnten nach einem Notruf das Schlimmste verhindern und einen Mann (54) aus der Isar retten. (Symbolbild)
Beamte der Münchner Polizei konnten nach einem Notruf das Schlimmste verhindern und einen Mann (54) aus der Isar retten. (Symbolbild)  © Lino Mirgeler/dpa

Wie die Beamten am Freitagmittag mitteilen, hatte die Frau, die ihren Wohnsitz ebenfalls in München hat, am Donnerstagmorgen etwa gegen 8.30 Uhr den 54-Jährigen in der Isar ausgemacht, als dieser sich nördlich der Ludwigsbrücke im Fluss befand.

Der Münchner hielt sich demnach an der Mauer einer dort befindlichen Kanalbefestigung fest. Er rief laut um Hilfe, was die 53-Jährige wahrnahm.

Die unmittelbar in den Stadtteil Au ausgerückten Einsatzkräfte konnten den in Not geratenen Mann, der sich fast schon komplett unter Wasser befand, entsprechend kurz vor dem Wehrsteg lokalisieren.

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Während sich der 54-Jährige an einem Eisenring der etwa zwei Meter hohen Uferbefestigung festhielt, rief er den Beamten zu, keine Kraft mehr zu haben.

Zwei Polizeibeamte reagierten deshalb umgehend und sprangen ins Wasser, um dem Mann schnellstmöglich zu Hilfe zu kommen. Gesichert wurden beide dabei von den übrigen Streifenbesatzungen mit einem Wasserrettungsseil.

Polizei kann Mann mit vereinten Kräften in München aus Isar retten

Den Helfern in der Not gelang es schlussendlich mit vereinten Kräften, den Mann noch im Wasser zu sichern und unter einer den Angaben zufolge "erheblichen Kraftanstrengung" zu einer etwa 15 Meter entfernten Notausstiegsleiter zu bringen. An dieser konnte er dank tatkräftiger Unterstützung der restlichen Einsatzkräfte vor Ort an das rettende Ufer gebracht werden.

Bei einer anschließenden medizinischen Versorgung wurde zunächst eine starke Unterkühlung festgestellt, danach ging es für den Münchner, der angab, flussaufwärts ausgerutscht und in die Isar gefallen zu sein, in ein Krankenhaus.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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