Eklat im Paulaner-Zelt: Sieben Kellner kündigen nach heftiger Auseinandersetzung mit Festwirt

München - Auf dem Oktoberfest soll es am Montagabend im Paulaner-Festzelt zu einem Streit zwischen Festwirt Lorenz Stiftl und zwei Schankkellnern gekommen sein. Anschließend hätten insgesamt sieben Kellner die Arbeit niedergelegt.

Der Streit eskalierte im Paulaner-Festzelt.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wie die "AZ" berichtet, soll es laut Quellen aus Bedienungskreisen auch zu Handgreiflichkeiten gekommen sein.

Ganz anders schildert es die Sprecherin von Festwirt Lorenz Stiftl: Von einer körperlichen Auseinandersetzung könne "definitiv nicht" die Rede sein. Stiftl habe am Montag gegen 17 Uhr vielmehr zwei Schankkellner in einem Vorraum zum Kühlraum beim Biertrinken angetroffen.

Nachdem Stiftl die beiden auf ihr Verhalten angesprochen habe, sei das Gespräch laut Sprecherin zunehmend "recht unfreundlich" verlaufen. Kurz darauf hätten die beiden Schankkellner gekündigt. Aus Mitarbeiterkreisen wird der Vorfall dagegen als "heftige Auseinandersetzung" beschrieben.

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Daraufhin stellten sich weitere Schankkellner hinter ihre Kollegen. Insgesamt sieben von ihnen legten die Arbeit nieder und schlossen die Zapfhähne. Das bestätigt auch die Sprecherin.

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Mehrere Schankkellner kündigen nach Streit mit dem Chef. (Archivfoto)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Engpass beim Personal muss überbrückt werden

Die Arbeitsniederlegung machte sich im Zelt kurzfristig beim Personal bemerkbar. Laut Sprecherin gibt es im Paulaner-Festzelt fünf Schänken, an denen jeweils ein bis drei Schankkellner eingesetzt sind.

Den entstandenen Engpass hätten zwei zufällig anwesende Paulaner-Braumeister überbrückt. Auch einige Bedienungen sprangen vorübergehend ein. Nach Angaben der Sprecherin halfen sie rund 15 Minuten aus.

TAG24 hat ebenfalls bei der Stiftl Gastronomie-Gruppe um Stellungnahme gebeten, eine Antwort steht noch aus.

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