Von Britta Schultejans
München - Nach Schockmomenten auf der überfüllten Wiesn im vergangenen Jahr soll nun einiges anders werden auf dem Oktoberfest.
Die Münchner Polizei und das Kreisverwaltungsreferat wollen an diesem Mittwoch (11.30 Uhr) über die Sicherheitsvorkehrungen auf der Wiesn informieren.
Etwa 600 Polizeibeamte sind rund um das Fest im Einsatz. Die Wiesnwache wird unterstützt von der Bayerischen Bereitschaftspolizei, spezialisierten Taschendieb-Fahndern und internationalen Einsatzkräften.
Für Notfälle, Bedrohungen oder sexuelle Übergriffe unterstützen viele Zelte die "SafeNow"-App, mit der per Klick das Sicherheitspersonal gerufen werden kann.
Bereits bekannt ist auch, dass KI-gestützte Kameras künftig zu große Ansammlungen erkennen - und schnell Alarm schlagen sollen.
Außerdem werden "Crowdmanagement und Besucherlenkung" verbessert, wie Wiesn-Chef Christian Scharpf (55, SPD) ankündigte.
Dafür gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal eine Koordinierungsstelle, die vor allem die Kommunikation und den Informationsfluss zwischen Sicherheitsbehörden und Stadt verbessern soll.