Vor Olympia-Entscheid: München wählt diesen Segelstandort

Von Manuel Schwarz

München/Kiel - München geht mit Kiel als Standort für die Segelevents in den Endspurt der nationalen Bewerbungsphase für die Olympischen Spiele.

Sollte München die Olympischen Spiele bekommen, dann würde in Kiel gesegelt. (Archivfoto)  © Sascha Klahn/dpa

Die bayerische Landeshauptstadt und die Küstenstadt in Schleswig-Holstein vereinbarten eine Zusammenarbeit, wie sie gemeinsam mitteilten. München bewirbt sich neben Berlin und der Region Rhein-Ruhr darum, als deutscher Kandidat für die Sommerspiele 2036, 2040 und 2044 ausgewählt zu werden.

Die Entscheidung fällt am Samstag in Baden-Baden bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB).

München hatte sich bislang offiziell noch offengelassen, ob Kiel oder Rostock-Warnemünde die Segel-Wettbewerbe ausrichten soll, falls es einen Olympia-Zuschlag gibt.

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"München und Kiel sind ein perfektes Match", sagte nun Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (59, CSU). "Das gemeinsame Doppel von 1972 lebt wieder auf - Süd und Nord machen gemeinsame Sache."

Schon bei den Münchner Spielen vor 54 Jahren wurde auf der Kieler Förde gesegelt.

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München bewirbt sich für die Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 und 2044.  © Sven Hoppe/dpa

Segeln in Kiel: Zusammenarbeit mit München wie bei Olympia 1972

"Kiel und München verbindet viel", sagte Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (36, Grüne): "Ein großer Rückhalt in der Bevölkerung für Sport, Erfahrung bei der Ausrichtung von Großveranstaltungen, eine starke Wirtschaft und vor allem ein gelebtes, nachhaltiges olympisches Erbe."

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident (53, CDU) bezeichnete die Entscheidung Münchens für Kiel als "großartige Nachricht" für sein Bundesland.

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