Hat diese AfD-Abgeordnete den Landtag betrogen?

Wiebke Muhsal hatte Berufung gegen das Urteil eingelegt.
Wiebke Muhsal hatte Berufung gegen das Urteil eingelegt.  © DPA

Erfurt - Nach einem Bericht des MDR muss sich die Thüringer Landtagsabgeordnete Wiebke Muhsal am Montag erneut wegen Betrugsvorwürfen vor Gericht verantworten.

Schon im Frühjahr 2017 hatte der Fall das Landgericht in Erfurt beschäftigt, verurteilte Muhsal zu einer Geldstrafe von 8.000 Euro. Doch die Abgeordnete der AfD legte Berufung ein.

Vorgeworfen wird der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Betrug am Landtag. So soll sie den Arbeitsvertrag einer Mitarbeiterin mehrere Monate vordatiert haben, das so entstandene zusätzliche Gehalt soll aber nicht an die Mitarbeiterin geflossen sein, sondern in Computertechnik und Büromöbel.

Hauptzeugin im Prozess war die ehemalige Mitarbeiterin, diese sei nach der Auffassung von Muhsals Verteidigern nicht glaubwürdig.

Nun muss sich das Landgericht Erfurt noch einmal mit dem Fall beschäftigen.

Titelfoto: DPA


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