Halb Mensch, halb Wolf: Mysteriöse Kreatur aufgetaucht

Buenos Aires – Seit einigen Tagen macht im Internet eine Video die Runde, auf dem eine Kreatur zu sehen ist, die halb Mensch, halb Wolf zu sein scheint.

Die mysteriöse Kreatur wurde angeblich in Argentinien gesichtet.
Die mysteriöse Kreatur wurde angeblich in Argentinien gesichtet.

Wurde da ein Werwolf fotografiert? Für viele ist es der Beweis, dass es übernatürliche Wesen gibt. Denn auf dem Foto ist klar zu erkennen, dass es sich weder um einen Hund, noch einen Wolf handelt. Dafür hat der Kopf eindeutig eine menschliche Kopfform. Aufgenommen wurde das Wesen angeblich im argentinischen Santa Fé. Kurz zuvor soll es zwei Hunde angefallen und getötet haben.

Stutzig macht allerdings, dass es die gleiche Aufnahme auf anderen Seite zu sehen gibt, doch dort stammt sie dann plötzlich aus Brasilien. Die Geschichte ist die gleiche, das Monstrum soll in dem Dorf zwei Hunde angefallen haben.

Aber was steckt dahinter? Ist dieses eine Foto der Beweis für die Existenz von Werwölfen? Natürlich nicht. Bei dem Bild handelt es sich eindeutig um einen Fake. Vorlage ist ein Werwolf aus Harry Potters "Der Gefangene von Ascaban", der dort im verbotenen Wald unterwegs ist.

Bei Google finden sich unter den Suchbegriffen "Werwolf Prisoner Ascaban" genug Treffer, auf denen die Vorlage für das mysteriöse Foto aus Argentinien zu sehen ist.

Doch es gibt auch echte Hunde, die mit ihrem Aussehen die Menschen in Angst und Schrecken versetzt haben.

Einer dieser Hunde ist Ben aus Schottland, der von Menschen brutal geschlagen wurde, weil er auf sie wie ein Monster wirkte. Doch Ihr werdet nicht glauben, wie der Hund heute aussieht.

Die Gegenüberstellung: Links die Kreatur aus Argentinien oder Brasilien, rechts der Werwolf aus "Der Gefangene von Askaban".
Die Gegenüberstellung: Links die Kreatur aus Argentinien oder Brasilien, rechts der Werwolf aus "Der Gefangene von Askaban".  © Screenshot Google/Youtube
Bei der Google-Suche finden sich jede Menge der Harry-Potter-Werwölfe, die als Vorlage für das mysteriöse Foto herhalten konnten.
Bei der Google-Suche finden sich jede Menge der Harry-Potter-Werwölfe, die als Vorlage für das mysteriöse Foto herhalten konnten.  © Screenshot Google

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